Eine Rückenbehaarung kann nicht nur lästig sein, sie sieht auch unschön aus. Besonders Männer leiden darunter. Als Folge vermeiden sie nicht selten Ausflüge ins Schwimmbad oder an den Badesee. Oder sie fühlen sich einfach unwohl und beobachtet. Doch es existieren zwei Rückenrasierer auf dem Markt, die das leidige Problem Rückenbehaarung zu beseitigen versprechen. Das Gute: Sie sind allein zu bedienen und bedürfen keinerlei Hilfe von einem Mitmenschen. Allerdings existieren gewaltige Unterschiede zwischen den beiden Rasierers.
Der Multirazor war lange Zeit das gängige Modell. Er verspricht, ohne Schwierigkeiten den Rücken zu rasieren. Die Rasierklinge ist in einen Schwammkörper eingebettet. Allerdings ist der lange, aus dem festen Holz von Birnbäumen gefertigte Stiel sehr unflexibel und damit am Ende doch unhandlich. Da nützt es auch nichts, wenn damit geworben wird, dass das Holz zu 100 Prozent unbehandelt ist. Außerdem empfiehlt sich der Multirazor lediglich für Nassrasuren. Ebenfalls nicht praktisch: Wenn die Klinge stumpf geworden ist, passt lediglich eine bestimmte Marke in die vorgefertigte Fassung. Zudem rät der Hersteller, das Gerät nach etwa sechs Monaten auszutauschen. Der Grund: Eine hygienische Rasur soll gewährleistet bleiben.
Anders dagegen der Easy Raze, der sich erst seit wenigen Jahren auf dem Markt befindet. Mit ihm hat der Käufer nicht nur ein Markenprodukt erworben. Hier lassen sich auch bequem eine Nassrasur als auch eine Trockenrasur durchführen. Wer einen qualitativ hochwertigen Rückenrasierer mit technischen Raffinessen sucht, ist mit dem Easy Raze gut beraten. Das Produkt ist – anders als andere Rückenrasierer – in mehrere Ebenen verstellbar. In den anatomisch geformten Stick wird der Rasierer einfach eingeklemmt. Hier ist es ganz egal, welcher Typ Rasierer benutzt wird. Die ausgeklügelte Klemmung ermöglicht das Festhalten von schmalen, dicken, ovalen oder runden Griffen. Wer mag, kann auch einen Einwegrasierer in die Halterung klemmen. Natürlich gehört mit zum Produkt die Lieferung eines Schwingkopfrasierers mit drei Klingen.
Ein weiteres Plus: Der beiliegende Pinsel. Er kann ebenfalls in den Stick eingeklemmt werden. Mit seiner Hilfe kann der Rücken vor der Rasur eingeschäumt werden. Um den Pinsel zu reinigen, kann er später in einfachen Schritten zerlegt werden. Für die Rasur ist kein Spiegel nötig. Der besondere Querschnitt des Sticks ermöglicht das leichte Führen über die Haut. Der Stiel ist thermoplastisch verformbar. Er kann in heißes Wasser getaucht werden, um im Anschluss in jede denkbare Form gebogen zu werden. Somit wird eine Rasur auch an entfernteren Regionen des Körpers möglich. Und dies alles zuverlässig, gründlich und ohne Probleme.
Anleitung zur Rückenrasur:
Sowohl im nassen als auch im trockenen Zustand kann der Easy Raze eingesetzt werden. Der Großteil entscheidet sich für eine Trockenrasur. Hier ist es wichtig, die Haut und den Rasierer unbedingt trocken zu lassen. Nach dem Rücken rasieren das Gerät lediglich leicht ausklopfen, jedoch keineswegs unter Wasser abspülen. Eine Nassrasur empfiehlt sich dagegen bei langen Haaren oder bei sehr dichtem Haar. Auch bei sensibler Haut sollte bevorzugt nass rasiert werden. Damit die Haut nicht unnötig gereizt wird. Dem Rasierer liegt ein Pinsel bei. Mit seiner Hilfe kann der Rücken bequem mit Rasierschaum eingeschäumt werden. Der Pinselstiel ist aufgrund seiner Beschaffenheit unter Wärmeeinwirkung verformbar. Somit kann er die dem Benutzer angenehmste Form annehmen. Den Stiel also einfach in heißes Wasser tauchen. Vorher jedoch nicht vergessen, den Schaumstoffbezug abzuziehen. Nun kann der Stiel in jede gewünschte Form gebogen werden. Nach der Rasur wird einfach der Schaumstoff erneut abgezogen und mit Wasser ausgespült. Das Gerät bietet mehrere Ebenen zur Einstellung an. Dazu wird die Rändelschraube gelockert. Aber bitte nicht mehr als ein bis eineinhalb Umdrehungen. Nun kann die Klemme am Griff verstellt werden. Wer möchte, kann den Nassrasierer mit seinen verschiedenen Griffformen fixieren. Dazu wird der Rasierer in der unteren Hälfte des Griffes eingespannt. Ist der Griff sehr dünn oder glatt, kann eine der beigelegten Gummihülsen verwendet werden. Optimal sind Rasierer mit einem Griff in ovaler oder zylindrischer Form. Doch egal, wie es am Ende aussieht. Das Wichtigste ist: Der Rasierer muss seinen Dienst tun und Sie müssen sich beim Rücken rasieren sehr wohl fühlen. Beides vermag dieses Gerät.

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